Indirections📈 Graphics VDUCPC 464/664/6128
GRA PLOT
&BDDC
Einen Punkt zeichnen.
Original (SOFT 968): „Plot a point.“
🔀Wie der Aufruf die Routine erreicht
Firmware-Routine (z. B. TXT OUTPUT) Indirection im RAM Standardroutine im ROM
────────────────────────────────── ────────────────── ───────────────────────
… CALL &BDDC ───────────────────▶ &BDDC: JP xxxx ─────────▶ GRA PLOT
▲
eigenes Programm kann die 3 Bytes überschreiben (JP meine_routine)
→ die Firmware benutzt ab sofort die eigene Routine📖Beschreibung
⚙️ Wirkung
- Prüfen, ob der Punkt innerhalb des aktuellen Fensters liegt, und wenn ja, ihn mit der aktuellen Grafikstift-Tinte und unter Verwendung des aktuellen Grafik-Schreibmodus schreiben. Die aktuelle Grafikposition wird immer zum angegebenen Punkt verschoben.
🧮 Register auf einen Blick
EingabeDEHL
Ausgabekeine
verändertAFBCDEHL
Automatisch aus den Bedingungen abgeleitet – bei Fallunterscheidungen („wenn … dann“) gilt der Volltext unten.
➡️ Einsprungbedingungen
- DE enthält die Benutzer-X-Koordinate des zu zeichnenden Punktes.
- HL enthält die Benutzer-Y-Koordinate des zu zeichnenden Punktes.
⬅️ Rücksprungbedingungen
- AF, BC, DE und HL verändert.
- Alle anderen Register bleiben erhalten.
📝 Hinweise aus dem Handbuch
- Die Position des zu zeichnenden Punktes wird in Benutzerkoordinaten angegeben, d. h. relativ zum Benutzerursprung.
- Diese Indirektion wird von GRA PLOT RELATIVE und GRA PLOT
- ABSOLUTE aufgerufen, um den angeforderten Punkt zu zeichnen. Sie wird bereitgestellt, um dem Benutzer zu ermöglichen, die Methode zum Zeichnen zu ändern (zum Beispiel die Ausgabe an einen X-Y-Plotter). GRA PLOT RELATIVE konvertiert von relativen in Benutzerkoordinaten und ruft dann diese Indirektion auf; GRA PLOT ABSOLUTE ruft diese Indirektion sofort auf.
- Um den Punkt auf dem Bildschirm zu schreiben, wird die SCR WRITE-Indirektion verwendet. Somit wird der Punkt unter Verwendung des aktuellen Grafik-Schreibmodus gezeichnet.
- Diese Indirektion wird eingerichtet, wenn GRA INITIALISE oder GRA RESET aufgerufen wird.
🧪Beispielprogramm – ausführen, ändern, Schritt für Schritt
Das Programm liegt bei
&4000 und würde auf dem echten CPC mit CALL &4000 aus BASIC gestartet. Hier läuft es im Z80-Emulator; die Firmware ist nachgebildet.0
1
2
3
Rand
Modus 1 · Basis &C000 · Versatz &0000Tastenpuffer: leer
Gedrückt gehaltene Tasten (für KM TEST KEY / KM GET JOYSTICK) per Klick umschalten; die Zahl ist die Tastennummer.
Register & Flags
AF
&FFFF
BC
&0000
DE
&0000
HL
&0000
IX
&FFFF
IY
&FFFF
SP
&C000
PC
&0000
S
1
Z
1
Y
1
H
1
X
1
P/V
1
N
1
C
1
Z80-Takte: 0 TCPC-Zeit: 0 µsROMs: unten aus, oben ausRAM-Konfig: &C0
Nächste Befehle (Disassembler)
0000ED FEHLE ▸ RESET ENTRY
0002C9RET
000300NOP
000400NOP
000500NOP
000600NOP
000700NOP
0008ED FEHLE ▸ LOW JUMP
Firmware
Letzte Firmware-Aufrufe
noch keine
Weitere Anzeigen: Speicher, Stapel, Ton, Dateien, Drucker, Kernel
Speicher
400000 00 00 00 00 00 00 00 00 00 00 00 00 00 00 00 ················
401000 00 00 00 00 00 00 00 00 00 00 00 00 00 00 00 ················
402000 00 00 00 00 00 00 00 00 00 00 00 00 00 00 00 ················
403000 00 00 00 00 00 00 00 00 00 00 00 00 00 00 00 ················
404000 00 00 00 00 00 00 00 00 00 00 00 00 00 00 00 ················
405000 00 00 00 00 00 00 00 00 00 00 00 00 00 00 00 ················
406000 00 00 00 00 00 00 00 00 00 00 00 00 00 00 00 ················
407000 00 00 00 00 00 00 00 00 00 00 00 00 00 00 00 ················
PCSP(HL)(DE)Leseansicht mit aktueller ROM-/Bank-Einblendung
Stapel
C0000000← SP
C0020000
C0040000
C0060000
C0080000
C00A0000
C00C0000
C00E0000
Ton (Sound Manager)
Kanal A
still
4 von 4 Plätzen frei
Kanal B
still
4 von 4 Plätzen frei
Kanal C
still
4 von 4 Plätzen frei
Dateien (simuliertes Laufwerk)
| Datei | Typ | Länge | Laden |
|---|---|---|---|
| HALLO.TXT | ASCII | 33 | – |
| ZAHLEN.BIN | binär | 6 | &5000 |
| MUSTER.DAT | binär | 16 | &6000 |
Eingabe: keine · Ausgabe: keine
Drucker
(noch nichts gedruckt)
Kernel: Zeit & Ereignisse
Zeit (KL TIME PLEASE): 0 × 1/300 s = 0.00 s · Interrupts: 0
keine Ereignisblöcke angemeldet
🔗Verwandte Einträge
💡 Quellen
Amstrad SOFT 968 „CPC 464/664/6128 Firmware“, Abschnitt 16 (Beschreibung, übersetzt); Adresse und Name abgeglichen mit Taylor/Defoe „The Amstrad CPC Firmware Guide“. Simulation: eigene Nachbildung (HLE) – Laufzeiten der Firmware selbst werden nicht nachgebildet.