Low Kernel (Restarts)🧠 KernelCPC 464/664/6128
KL LOW PCHL
&000B
Sprung zum unteren ROM oder RAM. Register HL enthält die 'niedrige Adresse' als Sprungziel.
Original (SOFT 968): „Jump to lower ROM or RAM. Register HL contains the ‘low address’ to jump to.“
🔀Wie der Aufruf die Routine erreicht
Low Kernel &0000–&003F: steht im unteren ROM UND als Kopie im RAM – die Restarts funktionieren daher bei jedem ROM-Zustand. KL LOW PCHL bei &000B
📖Beschreibung
⚙️ Wirkung
- Nimmt eine 'niedrige Adresse' als Parameter und springt dorthin. Die 'niedrige Adresse' gibt sowohl die Zieladresse als auch den erforderlichen ROM-Zustand an.
🧮 Register auf einen Blick
EingabeHL
Ausgabekeine
verändertkeine
Automatisch aus den Bedingungen abgeleitet – bei Fallunterscheidungen („wenn … dann“) gilt der Volltext unten.
➡️ Einsprungbedingungen
- HL enthält die 'niedrige Adresse' als Sprungziel. Alle Register und Flags werden unverändert an die Zielroutine übergeben.
⬅️ Rücksprungbedingungen
- Alle Register und Flags sind wie von der Zielroutine gesetzt.
📝 Hinweise aus dem Handbuch
- Die 'niedrige Adresse' ist wie folgt aufgebaut:
- Bit: 15 14 13 0
- U L Adresse
- Wenn das 'U'-Bit gesetzt ist, wird das obere ROM deaktiviert.
- Wenn das 'L'-Bit gesetzt ist, wird das untere ROM deaktiviert.
- 'Adresse' ist die tatsächliche Adresse, zu der gesprungen werden soll, sobald der ROM-Zustand gesetzt wurde. Wenn die Zielroutine zurückkehrt, wird der ROM-Zustand auf den Zustand vor dem Sprung wiederhergestellt. Um dies zu erreichen, werden 4 Bytes auf den Stack gelegt, daher ist Vorsicht geboten beim Indizieren des Stacks (um beispielsweise die Adresse von Inline-Parametern zu finden).
- Es wird angenommen, dass das Ziel des Sprungs eine Routine ist, die auf die übliche Weise zurückkehrt. Der Wert an der Spitze des Stapels, wenn ein LOW PCHL ausgeführt wird, muss daher eine Rücksprungadresse sein.
- Interrupts sind aktiviert.
🧪Beispielprogramm – ausführen, ändern, Schritt für Schritt
Das Programm liegt bei
&4000 und würde auf dem echten CPC mit CALL &4000 aus BASIC gestartet. Hier läuft es im Z80-Emulator; die Firmware ist nachgebildet.0
1
2
3
Rand
Modus 1 · Basis &C000 · Versatz &0000Tastenpuffer: leer
Gedrückt gehaltene Tasten (für KM TEST KEY / KM GET JOYSTICK) per Klick umschalten; die Zahl ist die Tastennummer.
Register & Flags
AF
&FFFF
BC
&0000
DE
&0000
HL
&0000
IX
&FFFF
IY
&FFFF
SP
&C000
PC
&0000
S
1
Z
1
Y
1
H
1
X
1
P/V
1
N
1
C
1
Z80-Takte: 0 TCPC-Zeit: 0 µsROMs: unten aus, oben ausRAM-Konfig: &C0
Nächste Befehle (Disassembler)
0000ED FEHLE ▸ RESET ENTRY
0002C9RET
000300NOP
000400NOP
000500NOP
000600NOP
000700NOP
0008ED FEHLE ▸ LOW JUMP
Firmware
Letzte Firmware-Aufrufe
noch keine
Weitere Anzeigen: Speicher, Stapel, Ton, Dateien, Drucker, Kernel
Speicher
400000 00 00 00 00 00 00 00 00 00 00 00 00 00 00 00 ················
401000 00 00 00 00 00 00 00 00 00 00 00 00 00 00 00 ················
402000 00 00 00 00 00 00 00 00 00 00 00 00 00 00 00 ················
403000 00 00 00 00 00 00 00 00 00 00 00 00 00 00 00 ················
404000 00 00 00 00 00 00 00 00 00 00 00 00 00 00 00 ················
405000 00 00 00 00 00 00 00 00 00 00 00 00 00 00 00 ················
406000 00 00 00 00 00 00 00 00 00 00 00 00 00 00 00 ················
407000 00 00 00 00 00 00 00 00 00 00 00 00 00 00 00 ················
PCSP(HL)(DE)Leseansicht mit aktueller ROM-/Bank-Einblendung
Stapel
C0000000← SP
C0020000
C0040000
C0060000
C0080000
C00A0000
C00C0000
C00E0000
Ton (Sound Manager)
Kanal A
still
4 von 4 Plätzen frei
Kanal B
still
4 von 4 Plätzen frei
Kanal C
still
4 von 4 Plätzen frei
Dateien (simuliertes Laufwerk)
| Datei | Typ | Länge | Laden |
|---|---|---|---|
| HALLO.TXT | ASCII | 33 | – |
| ZAHLEN.BIN | binär | 6 | &5000 |
| MUSTER.DAT | binär | 16 | &6000 |
Eingabe: keine · Ausgabe: keine
Drucker
(noch nichts gedruckt)
Kernel: Zeit & Ereignisse
Zeit (KL TIME PLEASE): 0 × 1/300 s = 0.00 s · Interrupts: 0
keine Ereignisblöcke angemeldet
🔗Verwandte Einträge
💡 Quellen
Amstrad SOFT 968 „CPC 464/664/6128 Firmware“, Abschnitt 18 (Beschreibung, übersetzt); Adresse und Name abgeglichen mit Taylor/Defoe „The Amstrad CPC Firmware Guide“. Simulation: eigene Nachbildung (HLE) – Laufzeiten der Firmware selbst werden nicht nachgebildet.